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SUMMARY:Aktionswoche zur Jahrestagung von IWF und Weltbank 2026
DESCRIPTION:Aktionswoche\nDiese Welt gehört uns allen –  brecht die Macht von IWF und Weltbank!  \nWann: Aktionswoche vom 5. bis 14. Oktober 2026 \nWo: Berlin und online \nAbschlusskundgebung: Am 14.10.\, 18 Uhr vorm Brandenburger Tor (Platz des 18. März) findet die Abschlusskundgebung zur Aktionswoche statt. Kommt mit uns auf die Straße! \nAktionswebseite: aktionstageiwfwb.de \nAufruf\nDiese Welt gehört uns allen –   \nbrecht die Macht von IWF und Weltbank! \nVom 12. bis 18. Oktober 2026 findet die Jahrestagung von Internationalem Währungsfonds (IWF) und Weltbank in Bangkok statt. Seit mehr als 80 Jahren sind die beiden Institutionen tragende Säulen eines kapitalistischen Finanzsystems\, das neokoloniale Ausbeutungsverhältnisse fortschreibt\, globale Ungleichheit und die Klimakrise verschärft und die Lebensgrundlagen von Milliarden Menschen zerstört. \nDer Internationale Währungsfonds setzt auf extreme Sparpolitik\, fossile Ressourcenausbeutung und Privatisierung. Reformversprechen gab es viele – geblieben sind die immer gleichen neoliberalen Rezepte. \nDie Weltbank betreibt eine einseitige Politik zugunsten großer Konzerne und privater Profite – auf Kosten sozialer Rechte wie Bildung und Gesundheit und zu Lasten von Arbeiter*innen. Sie hat eine lange Geschichte von Menschen- und Umweltrechtsverletzungen. Ihre Politik begünstigt Landnahme und entzieht zahllosen Menschen die Lebensgrundlage. \nBeide Organisationen sind undemokratisch organisiert. Stimmrechte hängen vom Kapitalanteil der Mitgliedsländer ab. Dadurch haben die USA als einziges Land ein Vetorecht. Im IWF hat Deutschland allein mehr Stimmen als alle 45 Länder Subsahara-Afrikas zusammen. Die Afrikanische Union und die Allianz der Kleinen Inselstaaten fordern daher unter anderem\, Regeln zu internationalen Schuldenfragen unter das Dach der UN zu holen – dorthin\, wo gilt: ein Land\, eine Stimme. Doch Deutschland und weitere Staaten des Globalen Nordens blockieren. \nWir stellen uns gegen diese internationale Wirtschafts- und Finanzordnung\, die Profite über soziale und ökologische Rechte stellt\, Schulden als Machtinstrument nutzt\, auf Aufrüstung statt auf Sozial- und Klimaschutzpolitik setzt und die Kosten globaler Krisen auf diejenigen abwälzt\, die am wenigsten zu ihrer Entstehung beigetragen haben. \nAuch in den aktuellen Krisen  zeigen IWF und Weltbank\, wo sie stehen: Auf den fatalen Anstieg der Lebenshaltungskosten infolge des völkerrechtswidrigen Angriffskriegs der USA und Israels auf Iran und die Region haben sie keine Antwort. Die soziale Ungleichheit wächst weltweit an. Auf der einen Seite steht eine enorme Vermögenskonzentration: Konzerne u.a. der Rüstungs-\, Energie-\, Digital- und Finanzbranche verbuchen Rekordgewinne. Dem stehen Milliarden Menschen gegenüber\, die mit steigenden Preisen\, prekären Arbeitsverhältnissen und der Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen zu kämpfen haben\, ob in Bangkok\, Dakar\, Quito oder auch Berlin. \nWeltbankpräsident Ajay Banga sitzt im Exekutivgremium von Trumps illegitimem „Board of Peace“ – und stützt so einen „Wiederaufbauplan“ für Gaza ohne palästinensische Beteiligung. Nach wie vor investiert die Weltbank in fossile Energie und hat sich auf Druck der USA 2025 auch für die Finanzierung von Atomkraft geöffnet. Zugleich droht ihr unabhängiger Beschwerdemechanismus weiter geschwächt zu werden – das einzige Instrument\, mit dem Betroffene Verletzungen durch die Bank überhaupt anprangern und Abhilfe durchsetzen können. \nReparationen für koloniale Ausbeutung und Klimazerstörung werden nicht gezahlt. Stattdessen werden die Länder des Globalen Südens weiter ausgepresst: durch Schulden\, wirtschaftspolitische Auflagen und eine Finanzarchitektur\, in der der Dollar dominiert. In 44 Staaten des Globalen Südens verschlingen Zahlungen an ausländische Gläubiger einen großen Teil der Staatshaushalte. Ein Drittel der Menschheit lebt in Ländern\, die mehr Geld für Zinsen ausgeben als für Gesundheit. \nIWF und Weltbank folgen in ihrer globalen Politik derselben Ideologie von Profitmaximierung und Machtkonzentration\, die wir in Deutschland in Form von Sozialabbau\, Kürzungen und verfehltem Klimaschutz sehen. \nWeltweit wächst der Widerstand. Tausende werden gegen die Jahrestagung von IWF und Weltbank auf die Straße gehen: für eine gerechte globale Finanzordnung\, gegen neokoloniale Ausbeutung\, Umweltzerstörung\, Krieg und Genozid. \nWir stehen hier in Deutschland Seite an Seite mit unseren Mitstreiter*innen in Bangkok und weltweit. Wir tragen den Protest nach Berlin\, wo einer der Hauptverantwortlichen sitzt: Die Bundesregierung ist als viertgrößter Anteilseigner beider Institutionen für diese Politik verantwortlich. \nWir sagen: Diese Welt gehört uns allen – brecht die Macht von IWF und Weltbank!  \nWir fordern: \n\nSchuldengerechtigkeit: die bedingungslose Streichung illegitimer und sozial untragbarer Schulden und die Einrichtung einer UN-Schuldenrahmenkonvention.\nKlimagerechtigkeit: ein Ende fossiler und atomarer Investitionen und eine gerechte sozial-ökologische Transformation.\nKlimareparationen: Staaten und Konzerne\, die für die Klimakrise hauptverantwortlich sind\, müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Dazu gehören ein Ende der schädigenden Praktiken sowie verbindliche Zahlungen in Fonds\, die die am stärksten betroffenen Länder selbst mitbestimmen. Keine als „Hilfe“ getarnten Klima-Kredite.\nÖffentliche Investitionen: in Bildung\, Gesundheit\, Geschlechtergerechtigkeit\, Wohnen\, Ernährung und Klimaschutz statt Austerität\, Finanzialisierung und Militarisierung.\nDemokratisierung der internationalen Finanzarchitektur: Über Schulden\, Handel\, Steuern und Klimafinanzierung muss dort entschieden werden\, wo alle Länder mitbestimmen können.\nSchutz für die\, die sich wehren: Wirksamer Schutz und echte Beteiligung für Zivilgesellschaft und Menschenrechtsverteidiger*innen weltweit.\n\nKommt vom 5. bis 13. Oktober zu unserer Aktionswoche – und am 14. Oktober mit uns auf die Straße! \nDie Aktionswoche in Deutschland steht im Kontext der Global Days of Action unter dem Motto This World is ours! Resist\, Reclaim\, Rise up for System Change! und wird mit dem Visual dieser globalen Aktionstage beworben. \nVeranstaltungen\nVeranstaltungen von erlassjahr.de im Rahmen der Aktionswoche:  \nPeople – Power – Change: Die Schuldenkrise im Senegal. Teil I. \nMittwoch\, 30.09.2026\, 19:00-20:30\, Online\, Deutsch und Wolof mit Simultanübersetzung. \nVeranstalter: Aktionsgemeinschaft solidarische Welt\, erlassjahr.de\, FRAPP\, Debt for Climate. Gefördert von Brot für die Welt.  \n  \n101 Weltbank und IWF: Was machen die und was ist das Problem?\nMontag\, 05.10.2026\, 17:30-19:00\, Online\, Deutsch  \nVeranstalter: erlassjahr.de\, WEED – Weltwirtschaft\, Ökologie & Entwicklung e.V.\, Ökumenisches Zentrum Oldenburg \n  \nPeople – Power – Change: Die Schuldenkrise im Senegal. Teil II. \nMittwoch\, 07.10.2026\, 19:00-20:30\, Online\, Deutsch und Wolof mit Simultanübersetzung. \nVeranstalter: Aktionsgemeinschaft solidarische Welt\, erlassjahr.de\, FRAPP\, Debt for Climate. Gefördert von Brot für die Welt.  \n  \nFrom Public Debt to Private Microfinance – Interconnected Facets of Sri Lanka’s Debt Crisis\nMontag\, 12.10.2026\, 16:30-18:00\, Online\, Englisch  \nVeranstalter: erlassjahr.de\, Sophia Cramer  \n  \nPeople – Power – Change: Die Schuldenkrise im Senegal. Teil III.  \nDienstag\, 13.10.2026\, 18:00-19:30; Online\, Deutsch und Wolof mit Simultanübersetzung. \nVeranstalter: Aktionsgemeinschaft solidarische Welt\, erlassjahr.de\, FRAPP\, Debt for Climate. Gefördert von Brot für die Welt.  \n  \nAktionsbasteln und Küche für Alle\nDienstag\, 13.10.2026\, 19:30-offenes Ende ; Murx\, Karl-Marx-Straße 282\, 12057 Berlin \nVeranstalter: erlassjahr.de\, WEED – Weltwirtschaft\, Ökologie & Entwicklung e.V. \n  \n 
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