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SUMMARY:Schulden\, Dollar\, Demokratie
DESCRIPTION:Der workshop\nWie das globale Finanzsystem demokratische Spielräume im Globalen Süden einengt – am Beispiel Senegals: \nMehr als die Hälfte der öffentlichen Haushalte im Globalen Süden ist stark durch den Schuldendienst an ausländische Gläubiger belastet – mit gravierenden Folgen: Löhne von Arbeiter*innen sinken\, Ausgaben für Bildung und Gesundheit werden gekürzt und die Einführung ungerechter Steuern belastet die Menschen zusätzlich. \nDas ist kein Zufall\, sondern Folge eines asymmetrischen globalen Finanzsystems: Die Dominanz westlicher Währungen\, insbesondere des US-Dollars\, verteuert Kredite für Länder des Globalen Südens und macht sie anfällig für Krisen. \nHinzu kommen in Westafrika neokoloniale geldpolitische Abhängigkeiten\, etwa durch die CFA-Franc-Zone. \nDer Workshop beleuchtet diese Zusammenhänge am Beispiel Senegals. Wir zeigen\, wie Auslandsschuldenkrisen demokratische Prozesse unter Druck setzen und die Umsetzung sozialer Reformen\, den Abbau neokolonialer Abhängigkeiten sowie das Erlangen wirtschaftlicher Souveränität erschweren. Interaktive Elemente laden dazu ein\, Machtverhältnisse im internationalen Finanzsystem kritisch zu hinterfragen und gemeinsam Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln. \nDie Referent*innen\n\nBoubacar Diop: Afrikareferent bei der Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt\nMalina Stutz: Politische Referentin beim Entschuldungsbündnis erlassjahr.de\n\nEine-welt-landeskonferenz 2026\nGlobale Herausforderungen wirken derzeit besonders bedrückend: Kriege\, die globale Erwärmung\, der Rückgang der Artenvielfalt und nicht zuletzt die Angriffe auf Demokratien weltweit – es ist schwierig\, Zuversicht zu bewahren. Die globalen Nachhaltigkeitsziele aus der Agenda 2030 der Vereinten Nationen stehen längst nicht mehr im Zentrum globaler Politik. Auch in Nordrhein-Westfalen wird das politische Klima rauer\, globale Solidarität und Eine Welt Arbeit sind keine Selbstverständlichkeit mehr. \nDie Eine Welt Landeskonferenz 2026 widmet sich der zentralen Herausforderung unserer Zeit: dem globalen Druck\, dem Demokratien ausgesetzt sind.  \nVom 13. bis 14. März 2026 lädt sie zu dem Gustav Stresemann Institut nach Bonn ein und bieten ein belebtes  Forum\, das kritische Analyse mit konkreten Handlungsoptionen vereint.\n \nNeben Vorträgen und Workshops bietet die Landeskonferenz eine wichtige Plattform für intensiven Austausch\, die Bildung von Allianzen und die gemeinsame Entwicklung von Strategien für eine widerstandsfähigere Demokratie. \nHier könnt ihr euch jetzt anmelden!
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