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SUMMARY:Workshop: Und wer soll das bezahlen?! Warum Klimagerechtigkeit Schuldenerlasse braucht
DESCRIPTION:Unter den Folgen des Klimawandels leiden bisher jene Bevölkerungsgruppen – vornehmlich im Globalen Süden – am stärksten\, die selbst am wenigsten zum Klimawandel beigetragen haben. Viele klimabedingte Verluste – wie der Verlust von Menschenleben in Folge von Extremwetterereignissen – sind mit keinem Geld der Welt auszugleichen. Klimagerechtigkeit soll jedoch zumindest dafür sorgen\, dass die Kosten für Eindämmungsmaßnahmen des Klimawandels und Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel vornehmlich von den Hauptverursachern übernommen werden. Eine besonders wichtige Forderung der Klimagerechtigkeitsbewegung ist darüber hinaus\, dass auch die Kosten für in Folge des Klimawandels entstandene Schäden global fair verteilt werden. Diese Forderungen von Ländern des Globalen Südens und zivilgesellschaftlichen Organisationen in Nord und Süd prellt jedoch seit Jahren an den Regierungen der Länder des Globalen Nordens ab. So auch bei der vergangenen UN-Klimakonferenz in Glasgow. \nAls Bündnis\, das sich für faire Entschuldung von Ländern des Globalen Südens einsetzt\, beschäftigen wir uns von erlassjahr.de in diesem Kontext mit einer besonderen Frage: Welche Rolle kann Entschuldung bei der fairen Verteilung der Klimakosten spielen? Denn zwischen der Belastung infolge klimabedingter Naturkatastrophen und den oftmals hohen Schuldenständen der betroffenen Staaten gibt es einen Zusammenhang: Erstens müssen betroffene Staaten häufig Kredite aufnehmen\, um Wiederaufbaumaßnahmen in Folge von Naturkatastrophen zu bezahlen\, was die Schulden der Staaten weiter in die Höhe treibt. Zweitens fließt auch in Krisenzeiten viel Geld in die Rückzahlung von Krediten aus den Ländern ab\, was effektive Wiederaufbau- und Nothilfemaßnahmen erschwert. \nDer Workshop wird durchgeführt von Kristina Rehbein\, Poltische Koordinatorin von erlassjahr.de\, und findet statt im Rahmen der Veranstaltung “GeKKo 7” – Gerechtigkeits- und Klimakonferenz vor dem G7-Gipfel. \nZur Anmeldung für die gesamte Veranstaltung vom 17. bis 19. Juni 2022.
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